1. Bitte nicht vergessen, die Geräte auszuschalten. Im Haushalt gibt es viele Stromfresser, vor allem im Stand-by-Modus. Wenn man den Fernseher, DVD-Player oder die Stereoanlage nicht komplett ausschaltet, verbraucht man unnötig viel Energie. Auch eingesteckte Aufladegeräte für Handy, Kamera oder Navigationssystem ziehen ständig Strom - selbst wenn sie gerade kein Gerät aufladen. Doch mit einem kleinen Knopfdruck oder dem Herausziehen des Steckers kann dieser Energieverschwendung ganz einfach entgegengewirkt werden. Eine abschaltbare Steckdosenleiste macht das Stromsparen noch einfacher: Mit nur einem Knopfdruck können gleich mehrere Geräte vom Netz genommen werden. Ein weiterer Energiefresser im Haushalt ist der Computer: Wenn er längere Zeit nicht benutzt wird, sollte zumindest der Bildschirm ausgeschaltet oder in den Schlafmodus versetzt werden, um Strom zu sparen. Und wer länger verreist ist, sollte auch seinen Elektrogeräten Urlaub gönnen und Boiler sowie Kühlschrank in den Ruhemodus schicken..
2. Beim Kauf von Elektrogeräten ist es ratsam, nicht nur auf den günstigsten Preis zu achten, sondern auch die Effizienzklasse im Blick zu haben. Indem man Geräte mit einer guten Energieeffizienz wählt, kann man eine Menge Strom sparen und letztendlich bares Geld sparen. Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner werden heutzutage in verschiedene Energieklassen eingeteilt - von A++ bis G. Es wird empfohlen, keine Geräte unterhalb der Klasse B zu erwerben, da diese regelrechte Stromfresser sind. Wenn man zum Beispiel seine alte Kühl- oder Gefrierschrankkombination durch ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A++ ersetzt, können jährlich bis zu 40 Euro an Stromkosten eingespart werden.
Deckel drauf! Auch beim Kochen kann jede Menge Energie gespart werden. Wer seinen Topf ohne Deckel auf den Herd stellt, verbraucht viermal mehr Energie und verschwendet zusätzlich Zeit, da der Deckel die Kochzeit deutlich verringert. Doch nicht nur der Deckel kann Kosten sparen, sondern auch der richtige Topf. Dieser sollte immer auf die jeweilige Herdplatte angepasst sein, da sonst Wärme verloren gehen kann.