Vorsicht bei batteriebetriebenen Baumkerzen
Kabellose LED-Baumkerzen, die mit Batterien und Fernbedienung betrieben werden, solltest du besser meiden. Grund dafür: Batteriestrom ist 300-mal teurer als Strom aus der Steckdose, was das erzeugte Licht enorm teuer macht. Außerdem halten die Batterien nicht lange und müssen während der Weihnachtszeit mehrfach ersetzt werden, was zu viel Sondermüll führt.
Hier ein Beispiel zur Kostenberechnung: Selbst bei einer verkürzten Laufzeit (nur 3 statt 4 Wochen) können die batteriebetriebenen Baumkerzen etwa 25 Euro kosten! Diese Berechnung basiert auf 24 Lampen mit 24 Batterien, einer Leuchtdauer von 21 Tagen bei insgesamt 8 Stunden (168 Stunden) und einer Brenndauer von 50 Stunden pro Batterie. Das bedeutet, dass du in Summe 96 Batterien kaufen musst, die jeweils 25 Cent kosten. Zwar können Akkus die Kosten leicht senken, aber der Aufwand des häufigen Aufladens kann sich schnell als unpraktisch herausstellen – ganz zu schweigen von der begrenzten Anzahl an Aufladezyklen.
Die passende Farbtemperatur wählen
Keine Sorge: Auch mit LED-Lampen kannst du eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Entscheidend dafür ist die Farbtemperatur, die auf der Verpackung in Kelvin (K) angegeben wird. LEDs gibt es auch in warmweiß.
Achte darauf, Lampen zu wählen, die weniger als 3000 K haben, denn das sorgt für ein warmweißes, gelbliches und einladendes Licht. Farbtemperaturen über 5000 K erzeugen ein kaltes, bläuliches Licht. Bei etwa 4000 K handelt es sich um neutralweißes Licht.
Lichterkette nur nutzen, wenn sie sichtbar ist
Die schönste Beleuchtung sollte nur dann leuchten, wenn auch jemand hinsieht. Das bedeutet: Wenn du nicht zu Hause bist oder nachts, kannst du die Lichterkette ruhig ausschalten. Dafür musst du nicht einmal selbst zur Tat schreiten – zeitschaltbare Steckdosen machen das für dich. In Räumen, in denen du dich nicht aufhältst, solltest du ebenfalls den Stecker ziehen.